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"Wir nehmen jeden Punkt mit"

Per Skjelbred, Marvin Plattenhardt, Valentino Lazaro und Karim Rekik sprechen in einer ersten Reaktion über das torlose Remis bei Mainz 05.

Mainz - Nach dem torlosen Remis bei Mainz 05 waren sich Herthaner alle einig: das Unentschieden ist nach 90 Minuten in Ordnung! Den einen Zähler nimmt der Hauptstadtclub gerne mit zurück nach Berlin, schließlich sind 14 Punkte nach sieben Spieltagen eine starke Bilanz. Wie genau das Fazit zum Spiel von Per Skjelbred, Marvin Plattenhardt, Valentino Lazaro, Niklas Stark und Karim Rekik ausfällt, hat herthabsc.de zusammengefasst. 

Per Skjelbred: Mainz ist eine starke Heimmannschaft, die richtig guten Fußball gespielt hat. In der ersten Halbzeit ging es hin und her. Wir hatten ein paar Kontermöglichkeiten, die wir aber nicht richtig genutzt haben. Ein Punkt ist ein Punkt. Wir sind nicht Barcelona - an einem guten Tag können wir jeden schlagen, aber in der Bundesliga können alle Fußball spielen. Wir nehmen jeden Punkt mit und bleiben weiter dran.

Marvin Plattenhardt: Alles in allem haben wir es ordentlich gemacht, aber natürlich gibt es Punkte, die wir in unserer Aufarbeitung ansprechen müssen. In der erstem Halbzeit hatten wir zu viele Ballverluste. Mainz hatte Chancen, wir hatten Aktionen und eine große Möglichkeit durch den Pfostentreffer von Vedad Ibisevic. Wir sind schlussendlich zufrieden mit dem Punkt. Nach der Länderspielpause greifen wir wieder an.

Valentino Lazaro: In der ersten Halbzeit hat es Mainz besser gemacht. Die entscheidenen Zweikämpfe haben wir oft verloren, deshalb ging es häufiger in unsere Richtung. Dennoch hatten wir durch Vedad eine Chance, die er an einem normalen Tag macht. Über das 0:0 zur Pause konnten wir glücklich sein, in der zweiten Hälfte wurde das Spiel dann ein bisschen offener. Wir müssen einen Weg finden, wie wir besser gegen einen Gegner mit Raute spielen können. An so einem Tag können wir mit einem Punkt zufrieden sein. Dennoch ist es ein unglaublicher Saisonstart.

Niklas Stark: Per war im Zweikampf, ich bin mit hingegangen. Dann rutscht er ein wenig weg und fällt mir auf den Fuß. Das war ärgerlich, aber so etwas passiert. Der Sprint unmittelbar vor der Pause war dann richtig unangenehm. Die Krücken sind nur eine Vorsichtsmaßnahme. Am Sonntagmorgen folgen Untersuchungen, dann wissen wir mehr.

Karim Rekik: Die Statistik zeigt, dass viele Teams nach einem Sieg gegen die Bayern ihr nächstes Spiel verlieren oder nur unentschieden spielen – Leipzig hat das letztens geschafft. Woran das liegt, ist schwer zu sagen, denn die Qualität auf dem Platz ist ja auch weiterhin vorhanden. Wir sind zufrieden, dass wir hier einen Punkt mitgenommen haben.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 05.11.2018
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