Bild: citypress

"Wir haben uns den Saisonabschluss anders vorgestellt"

Marvin Plattenhardt, Julian Schieber und Salomon Kalou zeigten sich nach dem deutlichen 2:6 am letzten Spieltag gegen Leipzig enttäuscht. Die Stimmen.

Berlin - Der Saisonabschluss ist nicht so verlaufen, wie es sich alle im Lager von Hertha BSC gewünscht hatten. Ein deutliches 2:6 stand nach dem letzten Spiel gegen RasenBallsport Leipzig auf der Anzeigetafel des Olympiastadions. Marvin Plattenhardt, Julian Schieber und Salomon Kalou resümierten das Spiel nach Schlusspfiff. Die Reaktionen hat herthabsc.de zusammengefasst.

Salomon Kalou: Es gibt keine Ausrede dafür, in einem Heimspiel sechs Gegentore zu kassieren. Das darf einfach nicht passieren. In der vergangenen Saison waren wir sehr heimstark, haben dafür auswärts nicht so viele Punkte gesammelt – in dieser Saison war es genau andersherum. Wir müssen in Zukunft einen Weg finden, um eine bessere Balance zu haben. Wir müssen aber die positiven Aspekte aus diesem Jahr mitnehmen. Die neuen Spieler – Karim, Mathew, Valentino und Davie – haben sich alle gut in die Mannschaft eingebracht, darauf können wir aufbauen. Julian hat es verdient, dass die Fans ihn so gefeiert haben. Er hat vier Jahre lang alles für Hertha BSC gegeben.

Marvin Plattenhardt: Wir haben uns den Saisonabschluss anders vorgestellt, das ist doch ganz klar. Das Ziel war, zusammen mit unseren Fans am letzten Spieltag nochmal etwas zu reißen. Das war eine bittere Niederlage. Wir haben einfache Gegentore bekommen, das darf in dieser Form nicht passieren. Die Fans haben uns trotzdem bis zum Ende unterstützt und uns nach dem Spiel noch gefeiert, das gibt uns natürlich Schwung für die nächste Spielzeit. Vor allem hat es mich für Julian gefreut, dass er in seinem letzten Spiel für Hertha eingewechselt wurde – das war eine schöne Geste vom Trainer.

Julian Schieber: Ich wusste, dass ich meine Minuten bekommen würde und habe die Jungs vorher heiß gemacht. Ich habe gehofft, dass es eng bleibt, sodass ich nochmal ein Faktor werden kann. Aber das Spiel lief genau in die andere Richtung. Es ist der verdiente Auswärtssieg für Leipzig ohne Highlight für mich geworden. Ich hatte hier vier Jahre, schöne Momente, aber auch sehr schwierige. Ich war froh, ein Teil der Hertha-Familie zu sein. Die Jungs sind ein gutes Team, ich wusste immer, dass ich mich auf sie und den Verein verlassen kann – deswegen gehe ich schon etwas traurig. Das ist der erste große Abschied in meiner Karriere, ich war überrascht, wie mich die Ostkurve verabschiedet hat und wünsche allen in dem Verein alles Gute.

(HerthaBSC/HerthaBSC)

Profis, 14.05.2018
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