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"Der Punkt ist zu wenig"

Rune Jarstein, Karim Rekik, Marvin Plattenhardt, Davie Selke und Fabian Lustenberger sprachen nach Abpfiff über das 0:0-Remis gegen Freiburg.

Berlin - Die Herthaner zeigten am Samstag (10.03.18) im Heimspiel gegen Freiburg eine engagierte Leistung und kamen auch zu guten Chancen. Erneut schafften sie es dennoch nicht, einen Treffer zu erzielen. Entsprechend enttäuscht gab sich die Mannschaft nach dem Abpfiff: "Wir hätten diese Partie gewinnen müssen. Wir haben phasenweise sehr gut gespielt und gute Chancen kreiert. Leider sind wir aktuell in einer unglücklichen Situation – die Tore fallen nicht", fasste Karim Rekik das Spiel zusammen. Alle weiteren Aussagen des Innenverteidigers sowie die Stimmen Rune Jarsteins, Fabian Lustenbergers, Marvin Plattenhardts und Davie Selkes hat herthabsc.de zusammengefasst.

Rune Jarstein: Defensiv haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht, ich hatte nichts zu tun. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei große Chancen. Leider haben wir kein Tor gemacht. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir versucht, Druck auszuüben. Ich kann die Zuschauer verstehen, die immer unruhiger wurden: Sie wollen Tore sehen – wir haben jetzt ein paar Spiele nicht gewinnen und treffen können. Wir müssen einfach weiter hart arbeiten, dann werden auch wieder Tore fallen.

Karim Rekik: Wir hätten diese Partie gewinnen müssen. Phasenweise haben wir sehr gut gespielt und gute Chancen kreiert. Leider sind wir aktuell in einer unglücklichen Situation – die Tore fallen nicht. Ich bin überzeugt davon, dass das wieder klappt, wenn wir weiterhin hart an uns arbeiten. In der Halbzeit habe ich dem Trainer gesagt, dass wir die zweite Hälfte mit derselben Energie angehen müssen wie die erste. Das haben wir versucht, aber es ist uns nicht gelungen. Man kann auch nicht 90 Minuten lang Pressing spielen – wir sind keine Tiere. Manchmal muss man sich etwas fallen lassen, um sich auszuruhen. Natürlich sind die Fans unzufrieden darüber, dass wir wieder nicht getroffen und gewonnen haben. Sie wollen den Sieg genauso sehr wie wir selbst. Das ist ganz normal, damit müssen wir umgehen. Die kommenden Spiele werden sehr wichtig für uns, wir müssen 100 Prozent geben, um zu gewinnen.

Marvin Plattenhardt: Wir haben uns die 90 Minuten gut präsentiert, hatten viele Ballkontakte. Für den riesigen Aufwand haben wir uns nicht belohnt. Das ist letztendlich schade und der eine Punkt hier zu Hause zu wenig.

Fabian Lustenberger: Wir haben viel investiert, viel geackert, aber es leider wieder nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Nun ist es nur ein Punkt geworden, wir hätten gerne drei gehabt. Wir haben sehr offensiv verteidigt, solche Druckphasen kosten sehr viel Kraft – das schaffen wir nicht über 90 Minuten. Trotzdem haben wir einen guten Zugriff aufs Spiel gehabt, wenig Chancen zugelassen und immer wieder versucht, Fußball zu spielen. Es ist ärgerlich: Wir spielen uns die Chancen durch guten Fußball heraus, machen sie aber nicht. Jetzt müssen wir wieder daran arbeiten, diese Gelegenheiten zu nutzen und zu der Effektivität aus der Hinrunde zurückkehren. Die Mannschaft lebt, macht und tut. Wir hätten gern mehr Punkte und mehr Abstand nach unten.

Davie Selke: In den vergangenen Spielen lag unser Problem darin, dass wir uns zu wenige klare Möglichkeiten herausgearbeitet haben. Das kann man uns dieses Mal nicht vorwerfen – meiner Meinung nach haben wir uns viele Hochkaräter erspielt, die wir verwerten müssen. Das haben wir nicht geschafft. Je länger dann so ein Spiel dauert und es 0:0 steht, desto stärker macht man den Gegner wieder. Wir waren ganz klar die stärkere Mannschaft und müssen das Spiel ganz klar gewinnen. Das ärgert uns als Team enorm, dass wir nicht den Sieg mitnehmen.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 05.11.2018
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