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Die Planungen schreiten voran!

Auf der Mitgliederversammlung stellte Ingo Schiller die aktuellen Überlegungen für einen Arenabau im Olympiapark vor.

Berlin - Es war eines der Highlights auf der Mitgliederversammlung am Montagabend (14.05.18): Nach dem Treffen des Hauptstadtclubs mit Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel und dem Sportstaatsekretär Aleksander Dzembritzki in der zurückliegenden Woche, war auch der aktuelle Stand der blau-weißen Arenapläne großes Thema. Ingo Schiller hatte bereits die Ergebnisse der Gespräche positiv kommentiert: "Wir sind sehr erfreut, dass unser überarbeiteter Vorschlag als technisch machbar erachtet wurde und freuen uns auf die weiterführenden Gespräche." Auch Präsident Werner Gegenbauer hatte die Ergebnisse des Gesprächs zufrieden zur Kenntnis genommen: "Das ist ein guter Tag für Hertha BSC. Wir respektieren den Standpunkt des Senats, der beide Lösungen für technisch machbar hält. Für Hertha BSC ist der Neubau die eindeutig bessere Lösung."

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Rubrik 15.05.2018
Stadionneubau Stand Mai 2018

Und genau über diese Pläne eines Neubaus im Olympiapark brachte Finanzchef Schiller die anwesenden Mitglieder auf den neuesten Stand. Wichtigster Punkt war in den letzten Wochen und Monaten die Beseitigung der Kritikpunkte am vorangegangenen Planungsentwurf. In Bezug auf den Denkmalschutz wurde eine Anregung des Landesdenkmalamtes aufgegriffen und der Standort in Richtung Rominter Allee und dem U-Bahnhof verlegt. Damit läge der Neubau zu ca. zwei Dritteln außerhalb des denkmalgeschützten Olympiaparks. Das natürliche Gefälle zwischen Schenckendorffplatz und Rominter Allee ermöglicht eine Absenkung der Arena, um auch optisch keine Konkurrenz zum benachbarten Olympiastadion darzustellen.

10.000 Stehplätze in der Ostkurve

Das benötigte Grundstück hat eine Fläche 53.400 Quadratmetern, geplant sind 10.000 Stehplätze für die Ostkurve sowie auf dem Weg zum Stadion mit einem eigenen Fanhaus. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei einer steilen, nahe, lauten Arena, die 55.000 Zuschauer fassen soll, ist, dass möglichst viele Plätze in einem Radius von 90 Metern vom Mittelpunkt liegen – in dieser Kategorie liegt das Olympiastadion bundesligaweit auf dem letzten Platz. In einer neuen Arena wären 62 Prozent aller Plätze innerhalb des optimalen Sichtbereichs.

Ziel von Hertha BSC ist es nun, mit dem Berliner Senat über einen Erbbaurechtsvertrag zu verhandeln und bei einem Erfolg in die konkrete Planungsphase einzusteigen, die mit etwa zwei Jahren veranschlagt wird. Hinzu kommen dann noch etwa 30 Monate Bauzeit, um dann mit Ende des Mietvertrags 2025 in eine zudem rein privat finanzierte Arena umzuziehen. Das Thema beschloss Ingos Schiller auf der Mitgliederversammlung mit der Aufforderung: "Holen Sie Ihre Kalender raus und merken Sie sich den 25. Juli 2025!"

(war/HerthaBSC)

Intern, 15.05.2018
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